Klausel

60G - TÄTIGKEITSSCHÄDEN/MIETSACHSCHÄDEN/SCHLÜSSELVERLUST

Tätigkeitsschäden bzw. Mietsachschäden:
Abweichend von Art.7, Pkt.10.1 und Pkt. 10.3 AHVB bezieht sich die Versicherung auch auf die gesetzliche Haftpflicht des Versicherungsnehmers wegen Sachschäden an für betriebliche Zwecke gemieteten, geliehenen oder zur Gefälligkeit überlassenen (nicht: geleasten oder gepachteten) unbeweglichen und beweglichen Sachen. Weiters gelten Schadenersatzverpflichtungen wegen Schäden an jenen Teilen von unbeweglichen bzw. beweglichen Sachen, die unmittelbar Gegenstand der Bearbeitung, Benützung oder einer sonstigen Tätigkeiten sind, abweichend von Art.7, Pkt.10.1, 10.3, 10.4 und Pkt.10.5 AHVB mitversichert. Ausdrücklich gelten im Rahmen dieser Deckungserweiterung auch Schäden mitversichert, die durch unbekannte Personen verursacht wurden und für welche der Versicherungsnehmer schadenersatzpflichtig ist. Pkt.10 der Klausel 57G gilt als gestrichen.

Ausgeschlossen sind Haftpflichtansprüche wegen Abnützung und Verschleißes (dies gilt nicht bei Feuer- und Explosionsschäden).

Insoweit anderweitig Versicherungen bestehen (z.B. Feuer-, Einbruchdiebstahl-, Leitungswasser-Schadenversicherungen), gehen diese im Schadenfall voran. 

Schlüsselverlust:
In teilweiser Abänderung des Art.1, Pkt.2.2 AHVB sind Schadenersatzverpflichtungen aus Verlust und Abhandenkommen von Schlüsseln mitversichert. Der Versicherer ersetzt Aufwendungen Dritter für Ausbau, Entfernen sowie Einbau, Anbringen neuer Schlösser sowie dazugehöriger Schlüssel. Daraus resultierende Folgeschäden wie Diebstahl und Vandalismus sind mitversichert.

Selbstbehalt:
Der Selbstbehalt des Versicherungsnehmers beträgt in jedem Versicherungsfall 10% des Schadens, mindestens EUR 300,--, höchstens EUR 1.500,--.

Versicherungssumme:
Die Versicherungssumme beträgt im Rahmen der Pauschalversicherungssumme für Tätigkeitsschäden und Mietsachschäden EUR 50.000,-- und für Schlüsselverlust
EUR 5.000,--.